Digital Brands


Von der Mediennutzung zur Markennutzung
April 4, 2008, 5:50
Gespeichert unter: Thesen

Konsequenz aus der Fragmentierung der Werbemedien und der zurückgehenden Akzeptanz der klassischen Medien bei der jungen Zielgruppe dürfte eine Wandel von einer Medien- zur Markennutzung sein. Die Konsumenten wählen also nicht Medien für ein bestimmtes Informations- oder Unterhaltungsbedürfnis aus, sondern Marken. Welches Medium sie nutzen hängt einerseits von der jeweiligen Präferenz, vor allem aber von der Nutzungssituation ab. Für Content-Produzenten heißt das, dass die Inhalte über alle denkbaren Wege verfügbar sein müssen. Eine Entscheidung für oder gegen ein Medium rückt in den Hintergrund, stattdessen wird es immer wichtiger, die Kunden an die Marke zu binden.

Dies hat sowohl Einfluss auf eine Werbekonzeption, die hochgradig crossmedial sein muss, als auch auf die Marktforschung, die mit einer Erhebungen über die Mediennutzung schlicht die Zielgruppen nicht mehr genau genug clustert. Die intermediale Nutzung von Marken muss stärker berücksichtigt werden.


Noch keine Kommentare bis jetzt
Kommentieren



Kommentieren
Zeilen- und Absatzumbrüche automatisch, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt, HTML-Tags zulässig: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>