Gespeichert unter: Thesen
http://www.dwdl.de/article/story_17083,00.html, besonders interessant:
>> Ostrowski: „Sie wird uns die Konzentration auf definierte Wachstumsfelder ermöglichen. Sony ist uns ein exzellenter Partner gewesen und nun das richtige Unternehmen, um das Musikgeschäft weiterzuentwickeln und dessen Wert und Potenzial im vollen Umfang zu entfalten. Wir sind überzeugt, dass Sony Music Entertainment unter der Führung von Sony vor einer großen Zukunft steht.“
Zusätzlich dazu wird Bertelsmann ausgesuchte europäische Musikkataloge von Sony BMG übernehmen, da die Marke BMG erhalten bleiben soll. Sie umfassen die Werke von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern. Der Vertrieb der Kataloge läuft weiterhin über Sony Music. Bertelsmann will sich mit der künftig in Berlin beheimateteten BMG künftig auf das Management von Musikrechten konzentrieren. Designierter Geschäftsführer von BMG ist Hartwig Masuch.
Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe, der auch die Musiksparte im Vorstand verantwortet, erklärte: „Die Vielzahl neuer Verbreitungswege lässt die Nachfrage nach Musiknutzungsrechten
steigen. Vor diesem Hintergrund halten wir den Aufbau eines Geschäfts für die Verwaltung und Auswertung solcher Rechte in Europa für attraktiv. Mit der starken und gut eingeführten Marke BMG und dem im Markt hoch angesehenen Management wollen wir hier unsere Chancen nutzen und uns positionieren.“ <<
Bertelsmann sieht also den Verkauf von Musik nicht als Wachstumsfeld an, wohl aber den Lizenzverkauf, den Bertelsmann eng mit den Marke BMG verknüpfen will.
Gespeichert unter: Thesen
Sony BMG startet eigenes Downloadportal. Gemeinsames DL-Portal der 4 Majors kartellrechtlich nicht möglich. Majors müssen Marken stärken. Die Marke des Labels im Majorbereich bislang eher zweitrangig, weil es den Kunden egal ist, wo die Musik herauskommt. Der Künstler ist die Marke. Nun muss das Majorlabel die Marke mit einem eigenen Profil führen. Bislang kaum Differenzierung zwischen den Labels. Sie treten damit in Konkurrenz zu anderen Marken wie itunes, Amazon etc.
Gespeichert unter: Methoden
Onlineumfrage Rezipienten Mediennutzung und Markentreue
Gespeichert unter: Skizzen
Welche Rollen spielen digitale Marken in einer zerfaserten Mediennutzung nach dem Ende des Werbedreiecks?
Gespeichert unter: Quellen
Matthias Schrader ruft das Ende des 150 Jahre alten Werbesystems aus.
Gespeichert unter: Cases
Internationalisierung
Branding
Ventures Burda und T-Mobile
Schwierigkeiten in Deutschland wg. Clipfish und MyVideo
Gespeichert unter: Cases
Brainpool bietet auf dem Portal www.myspass.de Fernsehformate kostenlos und in voller als Stream an. Die Sendungen liefen zumeinst in Prosieben. Das ist einerseits wegen der Unabhängigkeit nach dem Management-Buy-out von Viacom, andererseits deshalb möglich, weil Brainpool entgegen der üblichen Praxis nicht im üblichen Total-Buy-out an Prosieben verkauft, sondern Zweitverwertungsrechte behalten hat.
Der Clou an dem Portal ist, dass dort auch Videos der User hochgeladen werden können. Das beschert dem Portal kostenlosen Content und hilft bei der Talentsuche für weitere Produktionen. Die User selbst dürften ein Interesse haben, ihre Videos hier und nicht bei anderen Videocommunities hochzuladen, wenn sie das Internet als Talentschuppen benutzen wollen.
Auch wenn hier weder die Marken Prosieben noch Brainpool im Vordergrund stehen, ist die Strategie augenscheinlich auf die Etablierung von Unterhaltungsmarken über die Werbemedien hinweg zu erkennen. Die einzelnen Sendungen werden in ihrem jeweiligen Branding in Bannern präsentiert.
Gespeichert unter: Thesen
Konsequenz aus der Fragmentierung der Werbemedien und der zurückgehenden Akzeptanz der klassischen Medien bei der jungen Zielgruppe dürfte eine Wandel von einer Medien- zur Markennutzung sein. Die Konsumenten wählen also nicht Medien für ein bestimmtes Informations- oder Unterhaltungsbedürfnis aus, sondern Marken. Welches Medium sie nutzen hängt einerseits von der jeweiligen Präferenz, vor allem aber von der Nutzungssituation ab. Für Content-Produzenten heißt das, dass die Inhalte über alle denkbaren Wege verfügbar sein müssen. Eine Entscheidung für oder gegen ein Medium rückt in den Hintergrund, stattdessen wird es immer wichtiger, die Kunden an die Marke zu binden.
Dies hat sowohl Einfluss auf eine Werbekonzeption, die hochgradig crossmedial sein muss, als auch auf die Marktforschung, die mit einer Erhebungen über die Mediennutzung schlicht die Zielgruppen nicht mehr genau genug clustert. Die intermediale Nutzung von Marken muss stärker berücksichtigt werden.